… jedenfalls auf manchen Gebieten. Wir können prahlen mit den meisten Sonnentagen in Deutschland, dem Heidelberger Schloss, gutem Wein, den besten Dialekten, drei Eliteuniversitäten, und und und. Die Liste lässt sich beliebig lang fortsetzen.
Aufgrund der vielen Nachfragen möchte ich hier heute aber besonders aufmerksam machen auf die vielen Musiker aus Baden, speziell auf die aus dem Rhein-Neckar-Raum. Schon lange ist die Region in Fachkreisen sowohl national als auch international bekannt als Heimat vieler Talente; vielleicht liegt es an der Unterstützung und Förderung, die man auch als Nachwuchsmusiker in Anspruch nehmen kann (zum Beispiel an der Popakademie in Mannheim).
Ich möchte euch heute einen Musiker vorstellen, den fleißige Session-Gänger vielleicht schon kennen, der aber nichtsdestotrotz noch viel zu unbekannt ist: Jörg Schreiner.
Jörg Schreiner aus Walldorf ist Komponist, Texter, Sänger und nicht zu vergessen auch Kinderbuchautor (sein Buch Theo Tollpatsch erfreut sich nicht nur beim jüngsten Publikum großer Beliebtheit - ich spreche aus Erfahrung!). Ich habe ihn mal vor langer Zeit in der Pause zwischen zwei Sets bei Me and The Heat spielen sehen. Dann leider wieder vergessen. Um ihn dann im Januar wiederzuentdecken. Zu der Zeit machte er nämlich Werbung für eines seiner Unplugged-Konzerte im Session, erneut zwischen zwei Sets am Mittwochabend. Da saß er dann mit seiner Gitarre auf der Bühne und wickelte mit seinem Charme gekonnt das ganze Publikum um den Finger. Spätestens bei “Fünf Mann über Bord” sang und klatschte auch der letzte Skeptiker mit. Ich gebe zu, anfangs war ich auch skeptisch. “Tears in heaven”. Gecovert. Kann leicht schiefgehen. Und dann noch auf deutsch. Ohje!
Aber Jörg Schreiner kann’s halt einfach; er beherrscht sein Handwerk sehr gut, macht überzeugenden und authentischen Pop/Rock mit deutschen Texten und hat mich am 26. Januar mit seinem Unplugged Konzert definitiv als neuen Fan dazugewonnen.
Und für alle, die “Tears in Heaven” mal auf deutsch hören wollen: Schreiners Myspace
2 Antworten so far ↓
mademoisellepunktchen // März 1, 2008 um 8:04 Uhr nachmittags
Hey, das gefällt mir. Muss zugeben, dass ich den Künstler bis jetzt nicht kannte. Aber bin ja auch Schwäbin
Julita // März 15, 2008 um 9:14 Uhr nachmittags
Gell! Gut, oder?
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